Terraristik – Teil 5 – Mikrokosmos

Es lebt noch mehr in so einem Terrarium

Über manche Besucher freut man sich, andere sind nicht so willkommen. Freuen kann man sich über Springschwänze (Collembola), welche auf den folgenden Fotos zu sehen sind:

…und über Weiße Asseln (Trichorhina tomentosa)…

…denn sie sind die ehrenamtliche Putzkolonne im Terrarium. Sie fressen nicht nur Kot und Futterreste sondern auch Schimmelpilze und halten so das Terrarium sauber, selbst wenn es sehr feucht gehalten werden muss. Die Fotos wurden mit 200-facher Vergrößerung unter einem Digital-Mikroskop aufgenommen, welches direkt per USB an den eigenen PC angeschlossen werden kann.

Milben (Acari) dagegen, können sowohl Futterinsekten als auch Vogelspinnen befallen. Meistens gehen sie jedoch auf tote Tiere, da sie von den Duftstoffen der Verwesung angezogen werden. Bei dieser Milbe handelt es sich wahrscheinlich um eine harmlose Wurzel-/Bodenmilbe.

Trotzdem ist es ratsam, neu gekaufte Futterinsekten immer erst auf Milbenbefall zu überprüfen. Ansonsten können sich parasitäre Milben auf toten und lebenden Heimchen/Grillen schnell ausbreiten:

Ein bischen nervig sind Trauermücken (Sciaridae), welche sich in der Blumenerde vermehren und somit auch jedem Pflanzenliebhaber bekannt sein sollten:

Sie sind zwar völlig harmlos, finden sich aber leider oft tot in der Teekanne wieder.

Ofenfischchen (Thermobia domestica) eignen sich als Futter für Spiderlinge. Sie haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu anderen Insekten, auch bei niedrigen Temperaturen den Versand überleben:

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